Comeback der Konsequenz

© industrieblick/Fotolia
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„Zuckerbrot und Peitsche“ als Führungskonzept sind zum NO-GO geworden! Wer nur mit Kontrolle, Kritik und Sanktionen ergebnis- und zahlenorientiert führt, verliert den Menschen. Mit der Hinwendung zu Führungsinstrumenten wie Vertrauen, Partizipation Wertschätzung oder Kooperation hat das Pendel der Führungsmethoden in das gegenteilige Extrem geschlagen. Mitarbeiterorientierte Chefs landen schon nach kurzer Zeit in der Kuschel-Wohlfühl-Ecke und lassen sich von ihren Mitarbeitern auf der Nase herumtanzen. Und wenn dann die Ergebnisse nicht mehr stimmen ist Schluss mit Lustig. „Das wird Konsequenzen haben!“ „Wer nicht hören will, muss fühlen!“ etc. sind dann Reaktionen mit dem Potential erneut in das andere Extrem zu wechseln.

So ist die „Konsequenz“ zwar zwischen die Stühle der Führungsschulen geraten jedoch gehört sie zweifellos zur DNA erfolgreicher Führung und zwar am Arbeitsplatz und in der Familie. Ohne Konsequenz geht es nicht! Ob wir wollen oder nicht, die Folgen unseres Handelns bestimmen stets im hohen Maß wie wir uns jetzt und künftig verhalten. Die Konsequenz ist das Bindeglied zwischen Förderung und Forderung, zwischen Respekt vor dem Menschen und der Härte zum Prozess, zwischen Menschenorientierung und Ergebnisorientierung.

The Circle of Life

© contrastwerkstatt/Fotolia
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Welches Bild vom Älterwerden und alt sein haben Sie? Und welches Bild haben die Anderen … von Ihnen? Die Antwort trifft uns in jedem Fall – ganz im Privaten, in der Familie und im Unternehmen. Der Fachkräftemangel und die höhere Lebenserwartung zwingen Unternehmen zum Umdenken. 

„The Circle of Life“ ist das Thema des 7.WFI-Fachgesprächs – Wirtschaft trifft Familie. 

„Der König der Löwen“ … der Löwenjunge Simba ist auf der beschwerlichen Suche nach dem Platz im Kreis des Lebens… und berührt uns mit seiner Geschichte. Denn jeder kennt diese Herausforderung: Sich mit seiner aktuellen Lebensphase zurecht zu finden bevor uns das nächste Lebens-Ereignis schon wieder in Bewegung versetzt. 

Der authentischste Ausbildungsort für Altersmanagement ist die Familie mit Erfolgs- und Scheiter-Geschichten. 

Sätze wie „Wir wollen Euch im Alter nicht zur Last fallen!“ verraten etwas vom Bild des Älterwerdens. Unternehmen können von diesem Wissen profitieren. 

Begeisterung & Burnout

© Stasique/Fotolia
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Welche Führungskraft wünscht sich das nicht: Begeisterte Mitarbeiter, engagiert, sozial kompetent und mit Weitsicht über den eigenen Tellerrand. Die bittere Realität ist: Diese Mitarbeiter brennen aus und werden krank! Der menschliche und betriebswirtschaftliche Schaden ist groß. Burnout steht inzwischen auf Platz 2 im Ranking der Arbeitsunfähigkeitsschreibung. Ist also emotionale Bindung an das Unternehmen eher schädlich und „Dienst nach Vorschrift“ bzw. „Innere Kündigung“ eine gesunde Reaktion der Mitarbeiter?

Ebenso trifft es Eltern, die in Ihren „Familienunternehmen“ von Treibern wie Sinnhaftigkeit, Notwendigkeit oder Selbstwirksamkeit oft Alles geben auch bis zum Burnout… nur: Hier gibt es keine Arbeitsunfähigkeitsschreibung!

Warum brauchen wir Begeisterung in Familie und Beruf? Wie funktioniert Burnout? Psychische Gefährdungsbeurteilung – was ist das? Wie kann Begeisterung bei Mitarbeitern und Eltern so gelingen, dass sie sogar Gesundheit stärkt? Und warum haben Eltern in der Kompetenzbildung zum Stressmanagement hier entscheidende Vorteile?