TITEL


Spillover-Zertifikat

INHALTE


Screening, Auswahl und Überprüfung informell gelernter Kompetenzen

Erläuterung und berufliche Anwendung des Spillover-Zertifikates

FORMAT


Seminar mit maximal 5 Personen.

Teile können als Webinar erfolgen, Vorortseminar. Einzelcoaching

ZIELGRUPPE


Eltern, Paare, Mitarbeiter ab 17 Jahre


Spillover

Der Spillovereffekt meint, dass gelernte Kompetenzen aus einem Lebensbereich etwa der Familie auch in einem anderen Lebensbereich beispielsweise der Arbeit von Nutzen sein können.

Jim Collins‘* findet in seinen Untersuchungsergebnissen, dass CEOs aus Spitzenunternehmen überdurchschnittlich häufig von einem ausgewogenem Familien- und Eheleben berichten im Vergleich zu CEOs von guten Unternehmen.

Trifft Familie auf Wirtschaft, war das Verhältnis bisher weniger befruchtend und zum Teil gar nicht partnerschaftlich. Eltern stehen unter Generalverdacht, weniger produktiv für das Unternehmen zu sein. Die Familie muss Opfer bringen, damit der Vollerwerbstätige beste Leistungen erzielen kann. 

* Collins, Jim 2011: Der Weg zu den Besten.

 


© Sergey Nivens, Fotolia
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Informelles Lernen

In einer WFI-Untersuchung (2009) befragten wir Eltern, wie sie den Nutzen ihres Elternverhaltens für den Arbeitsplatz einschätzten. Die Eindeutigkeit der Ergebnisse überraschte uns. Bis zu 9 von 10 Eltern erwarteten einen Nutzen von ihren Elternkompetenzen für den beruflichen Alltag. Diese Handlungskompetenzen waren beispielsweise: „Erziehungsziele formulieren“, „konkretes Loben“, „gutes Vorbild geben“. Diese Kompetenzen wurden informell, also eher beiläufig gelernt, und vermutlich nicht bewusst. 

Möglicherweise ist daher der informelle Lernort Familie für die Personalentwicklung bisher scheinbar Neuland. Dabei werden mehr als 70 Prozent der berufsrelevanten Handlungskompetenzen informell erlernt! Und auch für Eltern ist es schwer, ihre informell gelernten Kompetenzen in Worte zu fassen.

 

© industrieblick/Fotolia
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Spillover-Zertifikat

Familie ist das beste Kompetenzcenter, da es beispielsweise langfristige Lernprozesse ermöglicht und unmittelbare Feedbackbedingungen bietet. 

Doch wie kann das Kompetenzcenter Familie zum Wettbewerbsvorteil im  Vorstellungsgespräch oder Personalgespräch werden?

Das WFI hat hierzu ein Assessmentcenter entwickelt, mit dem es in drei Prozessschritten Elternkompetenzen für den Arbeitsplatz sichtbar machen kann:

  1. Screening von möglichen elterlichen Handlungskompetenzen
  2. Datenerhebung mit Selbstaussagen, Fremdaussagen und Simulationen etwa mit Fragebögen, Interview, situative Übungen
  3. Zertifikaterstellung der erfassten Handlungskompetenzen und Hinweise für den Teilnehmer, wie Familie weiterhin als Kompetenzzentrum für die Entwicklung beruflich relevanter Fähigkeiten genutzt werden kann.
© K.C./Fotolia
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Karrierekick Familie

Ob Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz, Flexibilität oder Verhandlungsgeschick – keine Stellenanzeige kommt heutzutage mehr ohne diese Begriffe aus. Von Angestellten wird viel verlangt: Lernbereitschaft, soziale Kompetenzen und die Fähigkeit, sich schnell und sicher in laufende Projekte und bestehende Teams einzuarbeiten. Aber in welcher Schule, an welcher Uni oder in welchem Weiterbildungsinstitut werden diese Kompetenzen gelehrt, vermittelt und trainiert? Und zwar so, dass sie alltagstauglich am Arbeitsplatz eingesetzt werden können? Die Antwort ist genau so einfach wie überraschend: In der Familie. Der Lernort Familie ist eine exzellente Aus- und Weiterbildungsstätte für berufliche Schlüsselqualifikationen.

Mit KompetenzExpert haben wir ein einfaches Verfahren entwickelt, mit dem Sie als Unternehmen oder als Eltern diese Ressource nachhaltig in ihre Personalentwicklung einbauen können.